Vfl Blau Weiss Neukloster – Vellahner SV 18:20 (7:11)

VSV-Damen behalten die Nase vorn

Nach der herben Pleite gegen die TSG Wismar stand für die Vellahenrinnen die nächste Auswärtsaufgabe in Neukloster auf dem Plan. Hochmotiviert starteten die VSV-Damen in die Partie und erwischten einen Traumstart. Über das 0:3 (6.), 2:5 (12.) bis zum 2:8 (18.) agierten die Vellahnerinnen druckvoll und variabel und stellten die Neuklosteranerinnen mit ihrer beweglichen Abwehr und einer hervorragend aufgelegten Manuela Pöplow im Tor vor Schwierigkeiten. Den Abstand konnten die VSV-Damen folglich konstant bei vier Toren halten und gingen so mit einem 7:11 (30.) in die Pause. Auch im zweiten Spielabschnitt schien die Partie so weiterzugehen. Die Vellahnerinnen fanden immer wieder Lösungen gegen den Vfl Blau Weiss Neukloster und auch in der Defensive knüpften die VSV-Damen an ihrer Leistung aus Halbzeit eins an. Das Tor zum 11:14 (41.) seitens der Neuklosteranerinnen sollte jedoch eine Wende in das Spiel bringen. Die Abwehr der Vellahnerinnen kämpfte mit Abstimmungsschwierigkeiten und zu großen Lücken und ebenfalls die Offensive geriet zunehmend ins Stocken. Die Damen aus Neukloster hingegen nutzten diesen Bruchim Vellahenr Spiel aus und konnten ihrerseits die erste Führung innerhalb weniger Minuten herauswerfen (15:14, 45.). Diese bauten sie sogar weiter aus, sodass sie die Vellahenrinnen zehn Minuten vor Schluss in einen vier Tore Rückstand brachten (18:14, 50.). Dies sollte jedoch das letzte Tor für die Damen aus Neukloster sein. Die Vellahnerinnen fanden ihren Faden wieder, konnten sich wieder ihre Chancen im Angriff herausspielen und erkämpften sich in der Defensive in Zusammenspiel mit ihrer Torhüterin die Bälle. Mit einem 0:6-Lauf verwandelten die VSV-Damen so den 18:14 Rückstand in einen 18:20 (58.) Vorsprung, welchen sie auch über die Schlusssirene bringen konnten. Mit viel Willen, Team- und Kampfgeist gaben sich die Vellahnerinnen in der Schwächephase im zweiten Spielabschnitt nicht auf und sicherten sich so ihren zweiten Saisonsieg.

Pöplow, Dicomy, Weiß (1), Böhm, Krüger (11/7), Rump, L. Hildwein, Schilling, Mittig (2), Schlie (1), T. Hildwein (1), Koch (4)