HSG Uni Rostock – Vellahner SV 32:15 (14:6)

Nichts zu holen für VSV-Damen

Mit der HSG Uni Rostock hatten die Vellahnerinnen die nächste schwere Aufgabe vor der Brust. Viele angestammte Spielerinnen fehlten bei dieser Auswärtshürde, sodass die VSV-Damen mit ungewohnten Aufstellungen präsentierten. Trotz dessen stellten die Vellahnerinnen eine gute Abwehr, machten sich allerdings durch viele Zeitstrafen das Leben selber schwer und luden so die Rostockerinnen dazu ein, schnell ein 6:1 (9.). rauszuwerfen. Bereits in der 15. Minuten mussten die VSV-Damen eine weitere Schwächung durch eine rote Karte hinnehmen. Davon ließen sie sich jedoch nicht beirren, erspielten sich weiter geduldig ihre Chancen und konnten so zumindest in Schlagdistanz bleiben (10:5, 25.). Auch die stark aufgelegte Manuela Pöplow im Tor trug dazu bei, indem sie einige Strafwürde und freie Tempogegenstöße parierte. Der 14:6 Halbzeitstand stellte allerdings bereits die Weichen für den restlichen Spielverlauf. In dem zweiten Spielabschnitt merkte man den Vellahnerinnen die Müdigkeit und fehlende Kraft an, trotz dessen gaben sie sich weiterhin kämpferisch. Den Rostockerinnen war es nun möglich, ihren Vorsprung über das 19:8 (34.) und 26:12 (46.) bis zum 32:15 Endstand auszubauen.

Pöplow, Voshage (1), Becker, Rottschalk (4), Homberger (2), Krüger (2/1), L. Hildwein, Schlie (1), T. Hildwein (3)